Sonntag, 17. April 2016

Maybe Someday ~ Colleen Hoover

Inhalt:
Er würde bis ans Ende der Welt gehen. 
Aber nicht für sie, sondern für eine Andere ...

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.







Wie bereits oben angesprochen, beginnt die Geschichte - mehr oder weniger - mit der Trennung von von Sydney und ihrem Freund, Hunter, weil dieser sie mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin, Tori, betrogen hat. (Bevor jetzt jemand Spoiler-Alarm schreit: diese Informationen gibt es bereits im Prolog).

Worauf ich hinaus wollte:
"Hunter & Tori" wird in diesem Buch zu einer Metapher, denn bald befindet sich Sydney selbst in der Lage eine "Tori" zu sein - aber genau das wollte sie um alles in der Welt vermeiden, denn sie möchte Maggie auf keinen Fall zu einer Sidney machen.
Diese typische Dreiecks-Beziehungs-Kiste wirkt durch das Verwenden dieser Metapher nicht so kitschig und überstrapaziert, wie es eigentlich sein sollte. 
Auch neu ist, dass nicht das Mädchen zwischen zwei Typen steht, sondern er "die Qual der Wahl" hat - wobei er sich eigentlich immer zu 100% sicher war, für wen sein Herz schlägt. Bis Sydney kam...

Das klingt wahrscheinlich für viele schon wieder nach "tausend mal gelesen, rühr ich nicht an".
Ich verspreche - es ist doch irgendwie anders, und vor allem: es lohnt sich. 
Colleen Hoover versteckt dieses Liebesdrama in einer Geschichte rund um eine verrückte WG, die sich ständig Streiche spielt. 
Ich musste unglaublich oft lachen, generell ist dieses Buch wirklich witzig!
Auch die anderen Mitbewohner sind mir auf eine schräge Art und Weise ans Herz gewachsen - so sehr, dass ich mir letzte Woche direkt die Short Novel Maybe Not zugelegt habe, in der es um Warren & Bridgette geht.
Sie ist laut Warren "eine Frau ohne Gefühle", ich persönlich finde sie hat eine Menge Gefühle - vorwiegend negative, aber das sind auch Gefühle. 
Diese beiden zusammen ergeben eine explosive Mischung, von daher hat mir die Nebenhandlung rund um die beiden absolut gefallen!

Es gibt eine Sache, über die ich mich hier unglaublich gerne auslassen möchte, die aber ein extrem großer Spoiler wäre, und ich könnte mir nicht verzeihen, wenn ich euch das verderben würde!
Ich verrate nur so viel, es geht um eine besondere "Eigenschaft", die im absoluten Gegensatz zur Leidenschaft für Musik steht, und sie macht das Buch un- und außergewöhnlich.

 Mein Fazit

Wie jedes andere Colleen-Hoover-Buch eine ganz klare Empfehlung.
Und es ist keine 0815-Liebesgeschichte, im Gegenteil, wie ich bereits geschrieben habe:

Diese Geschichte ist un- und insbesondere außergewöhnlich.
5 von 5 Sternen.









Kommentare:

  1. Huhu! :)

    Wie schön, dass dir das Buch so gut gefallen hat! Ich habe es gerade ganz oben auf meiner Wunschliste. Das Cover finde ich toll und die Geschichte reizt mich nach deiner Rezension gleich noch mehr. :D

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

    AntwortenLöschen